
Auf dem Bild sieht man die Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks Siegen mit Betreuungspersonen.
Auseinandersetzung mit der Vergangenheit: Eine Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks (THW) Siegen hat sich am Montag, 8. Juni 2026, im Stadtarchiv mit den Schicksalen von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in Siegen auseinandergesetzt. Die Kinder und Jugendlichen beschäftigen sich in einem laufenden Projekt mit dem Setzen von Stolpersteinen und der Geschichte des Zweiten Weltkriegs.
Die jungen Teilnehmenden und ihre Betreuer erhielten bei ihrem Besuch zuerst einen Einblick in die Arbeit und Aufgaben des Stadtarchivs. Im nicht-zugänglichen Bereich des Hauptmagazins konnten die Gäste Originaldokumente aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs anschauen – darunter auch eine Karte, in der sämtliche Zwangsarbeiterlager des damaligen Stadtgebiets verzeichnet sind. In einer noch erhaltenen Zwangsarbeiterkartei forschte die Jugendgruppe zudem nach Einzelschicksalen einiger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und stellte Nachforschungen zu den Personen an. Zuletzt hatten die Gäste die Gelegenheit, ihre Eindrücke in einer abschließenden Diskussion zum Ausdruck bringen.
Quelle: Stadt Siegen, Pressemitteilung v. 17. Juni 2026

siwikultur.deDie Website des Kultur!Büro.s
siwitermine.deKultur!Aktuell,
lyz.deKulturhaus Lÿz
kulturhandbuch.deDas Kulturhandbuch Siegen-Wittgenstein mit allen Infos zu kulturellen Angeboten, Einrichtungen, Künstlern und Kulturschaffenden
kulturpur-festival.deInternationales Musik- und Theaterfestival KulturPur
siwiarchiv.deDer Blog der Archive
vielseitig-festival.euEuropäisches Literaturfestival
Kontakt

Dr. Michaela Vidláková wurde 1936 in Prag in eine jüdische Familie geboren. Die Nationalsozialisten deportierten sie zusammen mit ihrer Familie kurz vor ihrem 6. Geburtstag nach Theresienstadt. Die Familie überlebte nur mit Glück.



Die „Akten der Reichskanzlei“ sind in einer weiterentwickelten Online-Edition erschienen: 