Frauen in Kreuztals Stadtgeschichte – Das Buch. Die Lesung

Nachdem die Erstauflage des Buchs „Frauen in Kreuztals Stadtgeschichte – für eine neue Ansehens- und Sichtbarkeitskultur“ in kürzester Zeit bereits vergriffen war, steht nun mit der 2. Auflage ein neues Kontingent zur Verfügung. Wer sich ein Exemplar sichern möchte, hat unter anderem am Sonntag, den 21. Juli die Möglichkeit: Im Rahmen des „Lesecafés“ von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Kreuztaler Stadtbibliothek wird das Autorenteam um Monika Molkentin-Syring aus dem Buch vorlesen; dann stehen auch Exemplare aus der 2. Auflage zum Verkauf. Der Eintritt zum Lesecafé ist frei.

Wittgenstein 1/2024 erschienen

Inhalt:
Wolfram Martin: Der Blutweiderich – Staudenpflanze des Jahres 2024: Im Hochsommer an Wittgensteins Feuchtgebieten zuhause, S. 2 – 5
Vinzenz Becher: Der lange Weg zur Ächtung der Prügelstrafe. Anmerkungen zu einem Stich von Laasphe, S. 6 – 10
Ulrich Rothenpieler: 200 Jahre „Oberste (Ewerschte)” in Bad Laasphe-Rückershausen, S. 11 – 22
Wolfram Martin: Neue Erkenntnisse über das „Tier des Jahres 2024”: Den Igel, S. 23 – 28
Friedrich Opes: Langewiese entstand ab 1715, S. 29 – 50
Walter Afflerbach: Neue Erkenntnisse zum Familiennamen Schneider in Krämers-Haus in Womelsdorf, S. 51 – 56
Hans Wied: Wittgensteiner Alltagsleben im 16. und im 17. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung des Kirchspiels Feudingen (Schluss), S. 57 – 76
Wilfried Lerchstein: Die Brauerei Bosch in Laasphe. Ein Wittgensteiner Traditionsunternehmen seit 1705, S. 77 – 94
Wolfram Martin: Brunft der Rothirsche im Wittgensteiner Land. „Dos juärliche Wittjesteeena Harschebrelle“, S. 95 – 101

Literaturhinweis: „Aus Ägypten rief ich meinen Sohn …“

„Aus Ägypten rief ich meinen Sohn …“ – Broschüre von Pfr. i. R. Matthias Weissinger erschienen

Unter dem Titel „Aus Ägypten rief ich meinen Sohn … Texte aus über 40 Jahren in der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ ist im Juni 2024 eine Broschüre von Pfarrer i. R. Matthias Weissinger erschienen. Matthias Weissinger war über 30 Jahre Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e. V. Die nun erschienene Dokumentation fasst auf 148 Seiten ausgewählte Texte aus über 40 Jahren seiner Tätigkeit in der CJZ Siegerland zusammen.
Die Broschüre kann in unserem Büro in der Spandauer Straße 34 in Siegen für 10,00 € erworben werden. Wir verschicken bei Bedarf auch gerne ein Exemplar per Post (zzgl. Versandkosten).
Quelle: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Siegerland, Aktuelles

Ausstellungskatalog: „Otto Arnold: Von Siegen aus.

Fotografische Streifzüge durch Kulturlandschaft und Arbeitswelt“

„1905 kam Otto Arnold (1881-1944) als Lehrer nach Siegen, wo er später Rektor der Nordschule und der Sieghütter Hauptschule wurde. Mitte der 1920er Jahre kaufte er eine Zeiss-Ikon-Platten­kamera und begann mit der umfangreichen ­fotografischen Dokumentation des Siegerlands. Auf zahlreichen Ausflügen, zu Fuß, mit Bus oder Bahn, mit der Familie oder Freunden, mit Kollegen wie auch mit seinen Schulklassen, war er intensiv den Zusammenhängen von Landschaft und Arbeit auf der Spur. Seine Photos erzählen von der Hau­bergswirtschaft, einer nachhaltigen Form der gemeinschaftlichen Waldbewirtschaftung, der Loh­ger­berei, der Köhlerei, von der Arbeit in den Gruben und Hütten, in der Industrie sowie von der Heimarbeit in der Textilproduktion. Ihn trieb ein pädagogisches Ziel an, denn er setzte die Photographien für seine Diaprojektionen im Unterricht ein, um seinen Schülern das regionale Leben zu veranschaulichen. Sein Photoarchiv zeichnet heute ein einzig­artiges Bild des im Wandel begriffenen Sieger­landes in den 1920er und 1930er Jahren nach. Otto Arnolds Werk ist von seiner Schwieger­tochter und seinem Enkel in den 1980er Jahren erstmals aufgearbeitet und aus­gestellt worden. Weiterlesen

Literaturhinweis: Christoph Lorke / Sebastian Haumann (Hg.): „Citizen Science. Akademische und bürgerschaftliche Stadtgeschichtsforschung“

MSG Moderne Stadtgeschichte. Bd. 55 Nr. 1 (2024)

Inwiefern kann das wissenschaftspolitische Konzept der Citizen Science neue Impulse für die Stadtgeschichtsforschung liefern? Schließlich ist die Stadtgeschichte ein Feld, auf dem interessierte Lai*innen und Wissenschaftler*innen schon lange neben- und zum Teil auch miteinander forschen. Citizen Science in der Stadtgeschichte kann an etablierte Ansätze etwa aus dem Bereich der Public History oder der Alltagsgeschichte anknüpfen und auf bestehende Institutionen, wie Archive, Museen und Geschichtsvereine zurückgreifen, die vor Ort eine wichtige Plattform für den Austausch bieten. Das vorliegende Themenheft nimmt gegenwärtige Debatten um Citizen Science zum Anlass, neu über das Verhältnis von akademischer und bürgerschaftlicher Stadtgeschichtsforschung nachzudenken.

Der Link zum Heft findet sich hier.

s. u. a.:
Katrin Minner: Stadtgeschichtliches Wissen produzieren und kommunizieren – Was Public History, Citizen Science und Wissenschaftsbetrieb verbindet und trennt
Joachim Kemper: Offenheit und Mitmachen im Archiv. Stadt- und regionalhistorische Citizen Science am Bayerischen Untermain

Quelle: LWL-Institut für Regionalgeschichte, Publikationen

Video: Ein Fundplatz tief im Gestein: Die Grube Landeskrone

– Archäologie der Moderne“. Ein Video der LWL-Archäologie

Im Rahmen eines geplanten Ausbaus der Bundesautobahn 45 wurden Untersuchungen der Grube Landeskrone im Siegerland notwendig, da sich Teile des seit Jahrzehnten stillgelegten Bergwerks unter der Straße befinden. Die Arbeiten ermöglichten erstmals das ausführliche Dokumentieren der Grube, besonders auch solcher Teile, die lange im Verborgenen schlummerten.
Es kam zu zahlreichen neuen Erkenntnissen, die aufgrund der schlechten Quellenlage bis Ende des 19. Jahrhunderts, nur durch archäologische Untersuchungen gewonnen werden konnten.

Hörspiel-Podcast zu Westfalens Kolonialgeschichte

„Westfalia“ in Südafrika und Tabakplantagen im Münsterland?

Der Podcast „Westfalia – Westfalen und der Kolonialismus“ ein fiktiver Hörspiel-Podcast mit echten Expert*innen“ beschäftigt sich mit dem Kolonialismus in Westfalen.
Foto: LWL


Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat einen Hörspiel-Podcast zu Westfalens Kolonialgeschichte und deren aktuellen Bezügen produziert. Ab sofort gibt es die Hörspielreihe auf allen gängigen Plattformen inklusive YouTube.

Das Buch aus dem Jahr 1942, das die fiktive Protagonistin Lena, eine junge Münsteranerin, bei ihrer Oma im Bücherregal findet, liest sich wie ein Abenteuerroman. Unter dem Titel „Ich suchte Land in Afrika“ beschreibt Heinrich Schulte-Altenroxel (1867-1947) darin seine eigenen Erfahrungen – als Münsterländer Kolonist in Südafrika am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert. Lena begibt sich auf Spurensuche: Warum gab es in Südafrika eine Plantage namens „Westfalia“? Wer baute vor über 100 Jahren in Münster Tabak an? Und was hat unser Leben heute hier in Westfalen noch immer mit der Kolonialzeit der Kaiserzeit zu tun? Weiterlesen

Musiktipp: Busch-Quartett spielt Brahms (1949)

Das Busch-Quartet mit Adolf und Hermann Busch spielte mit Gästen am 11. Juni  1949 auf dem Festival de Musique Romantique der Société des amis de la musique Strasbourg das Klavierquartet Nr. 1 und das Streichsextett Nr. 1 von Johannes Brahms. Ein weiteres Projekt der Kooperation von Pristine classical und dem BrüderBusachArchiv in Karlsruhe.