
„In ausgewählten Kapiteln aus der Geschichte der Erziehung wird exemplarisch am Werk von pädagogischen »Klassikern« gezeigt, wie »Erziehung« zu dem System geworden ist, das wir heute kennen. Wann und wie wurden soziale Probleme erstmals »pädagogisch interpretiert«, also als Auftrag gesehen, Heranwachsende auf das Leben in ihrer Gesellschaft vorzubereiten?
Das Buch führt von der gegenwärtigen Vergangenheit (»polytechnische Bildung« und »antiautoritäre Erziehung«) schrittweise zurück [Anm.: über Diesterweg] bis zu Comenius und seiner Didactica Magna und zu den Fragen Platons: Was muss, wie kann und warum soll man lernen? Zum Schluss wird gefragt: Aus der Geschichte lernen – kann man das?
Peter Menck
Geschichte der Erziehung
Siegen: universi 2023, 320 S., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-96182-148-8
Onlineversion auf dem OPUS-Server der Universitätsbibliothek “
Quelle: Verlagswerbung

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„Kaum ein nationalsozialistisches Konzentrationslager hat nach 1945 eine derart vielfältige Literatur hervorgebracht wie Buchenwald. Zu ihr gehören ideologisch bis heute umstrittene Bücher wie der antifaschistische Beststeller Nackt unter Wölfen, die hochkanonischen Romane wie Semprúns oder Kertész, weniger bekannte Romane wie Adlers Das Panorama oder Ferdinand Peroutkas Wolke und Walzer, eine Flut vergessener ‚grauer‘ Bericht-Literatur, frühe Versuche einer soziologischen, politischen oder psychologischen Deutung des Lagers. Ebenso wie das Konzentrationslager Buchenwald selbst ist diese Literatur international. Buchenwald versammelte Menschen aus fast allen Ländern Europas. Viele von ihnen wurden aus politischen oder rassischen Gründen deportiert, die nationale Grenzen überschritten. Die Literatur, die aus dem Lager hervorging, entstand also einerseits in nationalliterarischen Kontexten, bezog sich aber andererseits auf ein transnationales Ereignis, das sich mit transnationalen Fragen verband. Die Literatur des Lagers Buchenwald lässt sich daher nicht einfach nationalliterarisch einhegen. Trotzdem wies die Forschung in den letzten Jahren einen starken Zug zur nationalliterarischen Segmentierung auf, was auch dazu führte, dass sich die Wahrnehmung darüber hinaus nur auf sehr wenige kanonische Werke beschränkte. Der vorliegende Band versammelt Beiträge über die Literaturen, die an der europäischen Textgeschichte des Konzentrationslagers Buchenwald mitgeschrieben haben. “
Seit dem 27. April 2022 erinnert in der Banfer Ortsmitte ein Gedenkstein an die jüdische Familie Burg, die an diesem Tag ihren Heimatort verlassen musste, nach Zamosc deportiert und ermordet wurde. Auf einer Erinnerungstafel sind die Namen und Daten der Opfer eingraviert.