Heute vor 75 Jahren: Fritz Busch (1890-1951)

Wolff, Sophie: Porträt Fritz Busch – Stiftung Stadtmuseum Berlin

Brustbild im Profil. Der Dirigent Fritz Busch während der ersten Probe zu Hindemiths „Cardillac“ in der Dresdner Oper.

Von der Nichte der Bildhauerin, Malerin und Zeichnerin Sophie Wolff (1871-1944) erworben.

Bezeichnet li. u. eigenhändig „Sophie Wolff 25.10.26“. in der Bildmitte handschriftlich als sächsisches Bonmot „B wie Baul“, rückseitig auf dem Unterlagekarton „Sophie Wolff Berlin Halensee Joachim Friedrich Str. 53 / Generalmusikdirektor Fritz Busch, Dresden / I. Probe zu Hindemith’s Cardillac, Dresdner Oper“ mit Feder von Sophie Wolff eigenhändig, darunter später mit Bleistift „Stift. Klösterlein, Annemarie v. Geb. Wolff/ 1975“.

Material/Technik: Kreide auf Papier, auf einen Träger kaschiert.

Maße: Blattgröße: Höhe 39 cm, Breite 32,5 cm
Quelle: Stiftung Stadtmuseum Berlin

Sonderausstellung „Sprengstoffe im Bergbau“

Quelle: Verein Siegerländerbergbau, Instagram-Post v. 15. Februar 2026


Am Freitag, dem 18.09.2026 um 16:00 Uhr wird im Förderturm am Grimberg in Niederdielfen die Sonderausstellung „Sprengstoffe im Bergbau“ eröffnet.

Quelle: Museum Wilnsdorf, 27. Juli 2026

„Unterm Hakenkreuz“ – Westfalen 1933 bis 1945 im Amateurfilm

17.09.2026, 19:00 Uhr, kmd, Viktoria-Kino, Bernhard-Weiss-Platz 6, Hilchenbach, 4,00 €
In Kooperation mit dem Medienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und der Stadt Hilchenbach zeigt das Viktoria-Kino die Filmdokumentation.

Filmdokumentation „Unterm Hakenkreuz“.
Foto: LWL

Die Filmdokumentation, welche eine Eigenproduktion des LWL-Medientrumss ist, zeigt den Alltag in Westfalen von 1933 bis 1945 anhand von Amateurfilmen. Dafür haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LWL-Medienzentrums zwei Jahre lang intensiv in ihrem Filmarchiv recherchiert. Mehr als 200 private Filmdokumente, die während der Zeit des Nationalsozialismus in Westfalen-Lippe gedreht wurden, sind gesichtet worden. Das Ergebnis ist eine rund 70-minütige Dokumentation über den schleichenden Einbruch des Nationalsozialismus in das alltägliche Leben. Es werden unter anderem Szenen von Familienfeiern und öffentlichen Festen sowie Feiern gezeigt. Dadurch wird dem Zuschauenden deutlich, wie die Nationalsozialisten diese Feierlichkeiten für sich vereinnahmen und zur Instrumentalisierung nutzen. Zudem stellt der Film die Selbstinszenierung der Partei durch verschiedenes Material von Filmamateuren dar. Den bedrückenden Abschluss der Filmdokumentation bilden Aufnahmen vom Krieg im besetzten Europa und in der kriegszerstörten Heimat Westfalen. Aufgrund fehlender FSK-Prüfung ist der Eintritt erst ab 18 Jahren gestattet.

Im Anschluss haben die Zuschauerinnen und Zuschauer die Möglichkeit, sich über den Film auszutauschen. Mitarbeitende des LWL-Medienzentruma begleiten die Veranstaltung und stehen für Interessierte in einer Nachbesprechung bereit. Zudem ordnen sie das Gezeigte historisch ein.
Quelle: Stadt Hilchenbach, Veranstaltungskalender

Tipp für unter 18jährige: Online: „Unterm Hakenkreuz. Westfalen 1933-1945 im Amateurfilm“

Internetseite zur Zwangsarbeit zwischen 1939 und 1945 im Siegerland

Anmerkungen bzw. Wünsche

“ …. Unser Projekt soll stetig wachsen. Wir sind auf Kritik, Verbesserungen, Korrekturen, Mitwirken und Mitarbeit angewiesen. Darum bitten wir Sie! ….“
aus: Projektseite
Der VVN BdA Siegerland-Wittgenstein betreibt das empfehlenswerte Onlineangebot, das die Informationen zur Zwangsarbeit während des Dritten Reiches im Siegerland seit nunmehr fast dreizehn Jahren bündelt. Nachdem sich siwiarchiv den VVN-Angeboten zum Widerstand und zu den Tätern gewidmet hat, hat die VVN via Facebook gebeten sich auch den beiden anderen Angeboten zu widmen; dies sei hiermit für das Zwangsarbeitprojekt gerne getan. Weiterlesen

Führung durch das Stadtarchiv – das historische Gedächtnis Siegens

Mi., 16.09.2026, Dipl. Ing. Oliver Teufer, 18:00 Uhr, In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Siegen

Sie sind geschichtlich interessiert und wollten schon immer mal wissen, wo und wie teils jahrhundertealte Zeitzeugnisse aufbewahrt werden? Eine gute Möglichkeit dazu bietet eine Führung durch die Räumlichkeiten des Siegener Stadtarchivs und seinen umfangreichen Beständen. Geführt durch das Archivpersonal werden den Teilnehmern das Arbeiten im Lesesaal genauso nahe gebracht wie der Aufbau des Magazinraumes. Des Weiteren werden ausgesuchte Archivalien vom Mittelalter bis zur in die heutige Zeit präsentiert. Die 45 Minuten dauernde Führung ist kostenlos.
Anmeldung erwünscht, damit wir besser planen können. Jedoch sind spontane Besuchende ohne Voranmeldung immer herzlich willkommen. Das Team des Stadtarchivs freut sich auf ihren Besuch!
Treffpunkt: Eingang zum Archiv im 3. OG des KrönchenCenters, Markt 25, 57072 Siegen.
Quelle: vhs Siegen, Programm

Tag des offenen Denkmals 2026 in Wilnsdorf

13. September 2026

Am Sonntag, 13. September 2026, sind wieder mehrere Millionen Menschen unterwegs und freuen sich auf spannende Begegnungen und Erlebnisse, denn die größte Kulturveranstaltung Deutschlands lockt: der »Tag des offenen Denkmals«! An diesem Tag öffnen deutschlandweit über 5000 Denkmäler ihre Türen und faszinieren Jung und Alt gleichermaßen. Denkmale sind Zeugen vergangener Geschichten ihrer Bewohner und Erbauer. Ihre Bausubstanz zeigt eindrucksvoll, welche Spuren menschliches Handeln über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte hinweg hinterlassen kann.
Auch in der Gemeinde Wilnsdorf öffnen von 13:00 bis 17:00 Uhr sechs historische Stätten ihre Türen und laden dazu ein, Geschichte hautnah zu erleben: Weiterlesen

Besuch des alten jüdischen Friedhofs am Lindenberg zum Tag des offenen Denkmals

So., 13.09.2026, um 15:00 Uhr, Traute Fries, In Zusammenarbeit mit Aktives Museum Südwestfalen e. V.

Zum Tag des offenen Denkmals 2026 lädt die vhs Siegen gemeinsam mit dem Aktiven Museum Südwestfalen e.V. zu einem Besuch auf dem alten jüdischen Friedhof am Lindenberg. Der plötzliche Tod eines jüdischen Reisenden im Siegener Bahnhof war der Anlass für den kurzfristigen Erwerb des Begräbnisplatzes auf dem Lindenberg durch den Handelsmann David Berg. Die Genehmigung durch die Bezirksregierung Arnsberg erfolgte zum 1. Mai 1871. 1886 verkaufte Berg das Grundstück an die jüdische Gemeinde, die 1887 eine zusätzliche Parzelle erwarb. Es wird von etwa 60 Bestattungen ausgegangen. 1912 erhielt die jüdische Gemeinde ein Gräberfeld auf dem kommunalen Friedhof in der Hermelsbach. Sie werden weitere Geschichten des Friedhofs sowie des Lebens der Juden damals in diesem Besuch hören.

Treffpunkt: Friedhof Lindenberg, Neue Friedhofshalle Siegen. Männer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.

Spontane Anmeldung vor Ort nicht möglich. Da der Eintritt frei und die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, bitten wir um eine vorherige Anmeldung über die vhs-Webseite

Hilchenbach: Denkmal-Rundfahrt mit dem Bürgerbus

Kooperation mit dem Bürgerbusverein Hilchenbach e.V und Ortsheimatpfleger Reinhard Gämlich

Um 12:30 Uhr und 14:30 Uhr finden ab dem Marktplatz Rundfahrten mit dem Bürgerbus zu den Denkmälern und geschichtlich relevanten Orten in Vormwald und Grund statt. Ende der Touren wird Stift Keppel in Allenbach sein, wo die Teilnehmenden Zeit für die Besichtigung des Internatsmuseums haben.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei; über eine Spende zugunsten des Vereins zur Erhaltung der Ginsburg e.V. und des Internatsmuseums sowie einer kleinen „Spritumlage“ für den Bürgerbusverein wird freundlich gebeten.

Eine Anmeldung bein Reinhard Gämlich ist unbedingt erforderlich:
Reinhard Gämlich,
Telefon: 02733/4604 oder geschichtsverein-hilchenbach@t-online.de
Quelle: Stadt Hilchenbach, Veranstaltungskalender