Tag des offenen Denkmals 2026 in Wilnsdorf

13. September 2026

Am Sonntag, 13. September 2026, sind wieder mehrere Millionen Menschen unterwegs und freuen sich auf spannende Begegnungen und Erlebnisse, denn die größte Kulturveranstaltung Deutschlands lockt: der »Tag des offenen Denkmals«! An diesem Tag öffnen deutschlandweit über 5000 Denkmäler ihre Türen und faszinieren Jung und Alt gleichermaßen. Denkmale sind Zeugen vergangener Geschichten ihrer Bewohner und Erbauer. Ihre Bausubstanz zeigt eindrucksvoll, welche Spuren menschliches Handeln über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte hinweg hinterlassen kann.
Auch in der Gemeinde Wilnsdorf öffnen von 13:00 bis 17:00 Uhr sechs historische Stätten ihre Türen und laden dazu ein, Geschichte hautnah zu erleben: Weiterlesen

Besuch des alten jüdischen Friedhofs am Lindenberg zum Tag des offenen Denkmals

So., 13.09.2026, um 15:00 Uhr, Traute Fries, In Zusammenarbeit mit Aktives Museum Südwestfalen e. V.

Zum Tag des offenen Denkmals 2026 lädt die vhs Siegen gemeinsam mit dem Aktiven Museum Südwestfalen e.V. zu einem Besuch auf dem alten jüdischen Friedhof am Lindenberg. Der plötzliche Tod eines jüdischen Reisenden im Siegener Bahnhof war der Anlass für den kurzfristigen Erwerb des Begräbnisplatzes auf dem Lindenberg durch den Handelsmann David Berg. Die Genehmigung durch die Bezirksregierung Arnsberg erfolgte zum 1. Mai 1871. 1886 verkaufte Berg das Grundstück an die jüdische Gemeinde, die 1887 eine zusätzliche Parzelle erwarb. Es wird von etwa 60 Bestattungen ausgegangen. 1912 erhielt die jüdische Gemeinde ein Gräberfeld auf dem kommunalen Friedhof in der Hermelsbach. Sie werden weitere Geschichten des Friedhofs sowie des Lebens der Juden damals in diesem Besuch hören.

Treffpunkt: Friedhof Lindenberg, Neue Friedhofshalle Siegen. Männer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.

Spontane Anmeldung vor Ort nicht möglich. Da der Eintritt frei und die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, bitten wir um eine vorherige Anmeldung über die vhs-Webseite

Hilchenbach: Denkmal-Rundfahrt mit dem Bürgerbus

Kooperation mit dem Bürgerbusverein Hilchenbach e.V und Ortsheimatpfleger Reinhard Gämlich

Um 12:30 Uhr und 14:30 Uhr finden ab dem Marktplatz Rundfahrten mit dem Bürgerbus zu den Denkmälern und geschichtlich relevanten Orten in Vormwald und Grund statt. Ende der Touren wird Stift Keppel in Allenbach sein, wo die Teilnehmenden Zeit für die Besichtigung des Internatsmuseums haben.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei; über eine Spende zugunsten des Vereins zur Erhaltung der Ginsburg e.V. und des Internatsmuseums sowie einer kleinen „Spritumlage“ für den Bürgerbusverein wird freundlich gebeten.

Eine Anmeldung bein Reinhard Gämlich ist unbedingt erforderlich:
Reinhard Gämlich,
Telefon: 02733/4604 oder geschichtsverein-hilchenbach@t-online.de
Quelle: Stadt Hilchenbach, Veranstaltungskalender

Vortrag: Oliver Teufer: »Ein Kartograph an der Zeitenwende –

Leben und Wirken Tilemann Stellas in der Nachschau seines 500. Geburtstages«
Do., 10.09.2026, um 18:30 Uhr, Eintrachtsaal, Siegerlandhalle

Die Verkaufs-Vorschau für den Globus aus dem Jahr 1592 ist der Schlüssel zur Klärung der Herkunft des St. Galler Globus. (Bild: Zentralbibliothek Zürich), Link zur Abbildung in höherer Auflösung: http://dx.doi.org/10.7891/e-manuscripta-34116

Zu den Pionieren und maßgeblichen Wegbereitern der modernen Kartographie zählt Tilemann Stella (1525-1589). Als Tilemann Stolz vor 500 Jahren als Sohn eines Schusters in Siegen geboren, besuchte er die hier von Erasmus Sacerius (1501-1559) begründete Lateinschule. Ab 1559 in den Diensten Herzog Johann Albrechts von Mecklenburg stehend, wirkte er für diesen in Rostock als Mathematiker, Wasserbaumeister und vor allem Kartograph. In letzterer Funktion schuf er eine Vielzahl von Karten und leistete u.a. die Vorarbeiten zum berühmten St. Gallener Globus.
Seiner Heimatstadt Siegen blieb Stella trotz der räumlichen Entfernung verbunden und ließ dem Stadtrat bspw. Abdrucke seiner Werke zukommen.
Im Rahmen des Vortrages sollen verschiedene Aspekte der vielseitigen Vita des Tilemann Stella beleuchtet werden.
Keine Anmeldung erforderlich. Kommen Sie einfach mal vorbei!

Quelle: vhs Siegen, Programm

Sonderausstellung „Burbach im Wandel der Zeit“

Alte Vogtei Burbach, bis zum 11.10.2026,

Kleine Einblicke in das Leben von damals. In Anlehnung an das neue Buch »Burbach im Zeitwandel« lädt diese Ausstellung dazu ein, die Geschichte unseres Ortes zu entdecken.

Quelle: Gemeinde Burbach, Veranstaltungen

„Bin Mensch nicht auch ich?“

Die Künstlerin Inbal Leitner erzählt im Buch „Bin Mensch nicht auch ich?“ das Schicksal von Betty Hochmann, die 1922 in Siegen geboren wurde.

Die Graphic Novel-Anthologie „Bin Mensch nicht auch ich?“ erzählt von Siegener Schicksalen in der NS-Zeit. Die Herausgeber Dr. Jana Mikota, Prof. Dr. Daniel Stein und Dr. Jens Aspelmeier sprechen über das Konzept und erste Reaktionen auf das Buch.

Die Zeit der Zeitzeug*innen endet. Neue Formen des Erinnerns werden wichtiger. Die Graphic-Novel-Anthologie „Bin Mensch nicht auch ich? Erinnern, Erzählen, Erleben“, entstanden an der Universität Siegen in Kooperation mit dem Aktiven Museum Südwestfalen, macht lokale Schicksale aus der NS-Zeit durch Comics erfahrbar.

„Bin Mensch nicht auch ich?“ erzählt konkrete, lokale Schicksale in der Zeit des Nationalsozialismus. Ist diese Regionalität ein Schlüssel, um Erinnerung für junge Menschen greifbar zu machen? Weiterlesen

Online: Dr. Christine Roßberg: „Das Leben und Wirken des deutschen Kommunisten Walter Krämer

ein Vorbild für die Mitarbeiter des Gesundheitswesens in der Deutschen Demokratischen Republik“

Der VVN/BdA Siegerland-Wittgenstein hat unlängst die 1970 erschienene medizinhistorische Dissertation Christine Roßbergs über den aus Siegen stammenden Kommunisten Walter Krämer online verfügbar gemacht.
Quelle: VVN/BdA Siegerland Wittgenstein via Facebook

Baustart mit dem Kölner Dom

Warum die Kirche in Oberholzklau etwas Besonderes ist?


Denkmäler sind nicht nur Schlösser, Burgen oder uralte Fachwerkhäuser. In unserem Kirchenkreis sind es die Kirchen, die durch ihre Bedeutung und ihr hohes Alter die Dörfer und Städte prägen. Wer einen Blick hinter alte Mauern werfen möchte, hat bald Gelegenheit dazu. In Oberholzklau freut man sich schon auf den Tag des offenen Denkmals.
Denn in dem 1079 nach Christus erstmals urkundlich erwähnten Dorf prägt noch heute eine altehrwürdige Kirche das Ortsbild. Die Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde ist stolz auf die historische Hallenkirche, die an der „Alten Straße“ steht.
Erstmals erwähnte die Abtei Deuz bei Köln im Jahr 1147 einen Hof mit einer Kapelle in Holzklau. Mitte des 13. Jahrhunderts entstand eine typische Hallenkirche mit größerem und höherem Mittelschiff sowie links und rechts mit schmaleren und niedrigeren Seitenschiffen. Damit lag der Baubeginn in Holzklau fast parallel zum Baustart des Kölner Doms, der 1248 nach Christus begann. Weiterlesen