Die Kirche in Oberfischbach ist schon für sich ein Blickfang. Am Hang des Dörfchens gelegen und 1793 erbaut, prägt sie das Ortsbild bis heute. In ihrem Innern verbirgt sich eine berühmte Orgel, die noch heute mit Freude gespielt wird. Weiterlesen
Diskussionswürdig …..
s. a. Beispielfilm auf dem Youtube-Kanal Berners-Büro
s. a. Siegener Zeitung (Paywall)
28.5.2026, Cafe Klarfeld, Netphen-Deuz

Zur Motoromnibuslinie finden sich einige Einträge auf siwiarchiv.
Der Film „Lebens(un)wert“ beschäftigt sich mit dem Schicksal von Paul Brune, der Opfer der nationalsozialistischen Psychiatrieverbrechen war. Denn mit dem Ende des zweiten Weltkriegs endete zwar das „Euthanasie“-Mordprogramm, nicht aber das Leid und die Misshandlungen menschenunwürdiger Unterbringungsbedingungen und „Behandlungsmethoden“. Paul Brune litt bis an sein Lebensende an den Folgen dieser NS-Verbrechen. Anhand seiner tragischen Erfahrungen beleuchtet der Dokumentarfilm die NS-Psychiatrieverbrechen und ihre Kontinuitäten über das Jahr 1945 hinaus.
Vortragsreihe „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“ am 28. Mai 2026

Nationalzeitung (Wittgenstein), 5. August 1937
Unlängst hat Dieter Bald seinen 70. Wikipedia-Eintrag über den Maler Hans Gärtner erstellt, der zwischen 1936 und 1939 im Altkreis Wittgenstein wirkte.

Quelle: National Archives, NSADP-Mitgliederkartei, A3340-MFOK: Number F0027
Feudingen → Bad Laasphe — ca. 10 km — Wanderführer: Reinhard Schmidt
Am Samstag, 23. Mai, lädt die Tourismus, Kur und Stadtentwicklung GmbH (TKS) zu einer historischen Wanderung von Feudingen nach Bad Laasphe ein. Treffpunkt ist an der Haltestelle Feudingen: Abfahrt/Start dort ist um 13:31 Uhr – alternativ besteht die Möglichkeit bereits am Bahnhof Bad Laasphe zuzusteigen (Abfahrt dort 13:19 Uhr)
Die rund 10 Kilometer lange Strecke führt auf gut begehbaren Wegen durch die Frühlingslandschaft des oberen Wittgensteiner Landes und endet in Bad Laasphe mit einer gemeinsamen Einkehr im Schlosscafé. Leitung und Erläuterungen übernimmt der Heimatkundler und Wanderführer Reinhard Schmidt.
Im Zentrum der Wanderung steht die Geschichte von Katharina Heinrich, die 1611 in der Region wegen angeblicher Hexerei angeklagt wurde. An mehreren Stationen entlang des Weges verknüpft Reinhard Schmidt landschaftliche Eindrücke mit historischen Fakten: Entstehung von Verdächtigungen, Rolle von Aberglaube und sozialem Druck im 17. Jahrhundert sowie die Spuren, die solche Prozesse in den Archiven und im kollektiven Gedächtnis hinterlassen haben. Die Tour lädt dazu ein, Geschichte nicht nur zu hören, sondern räumlich nachzuvollziehen und darüber ins Gespräch zu kommen. Weiterlesen

Wappenentwurf
Heraldische Folgen der kommunalen Neugliederung am Beispiel des Kreises Siegen-Wittgenstein (1975-1999). Vortragsreihe „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“ am 21. Mai 2026
Die Gebietsreform der 1970er Jahre brachte tiefgreifende Veränderungen für das im Laufe von Jahrhunderten gewachsene kommunale Wappenwesen. Ursprünglich Instrumente juristischer Natur, waren Wappen insbesondere im 19. und 20. Jahrhundert zunehmend zu Zeichen der Identifikation im Bewusstsein von Verwaltung und Bevölkerung geworden. Sie mussten nun den neuen Verhältnissen angepasst werden. Die Kommunalheraldik spiegelt somit die verwaltungstechnischen Änderungen auf bildlicher Ebene: Wappen konnten beibehalten, neu geschaffen oder mit anderen kombiniert werden oder sie verschwanden gar. Dieser Prozess weckte Diskussionen, teils sogar Konflikte vor Ort, die zur Plattform für Reaktionen auf die Kommunalreform im Ganzen werden konnten.
Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein am Donnerstag, den 21. Mai 2026, um 18.30 Uhr im Eintrachtsaal der Siegerlandhalle (Einlass ab 18.00 Uhr) statt.
Der Eintritt ist frei!
Quelle: Stadtarchiv Siegen, Pressemitteilung
Nachtrag, 21.5.26:
Literatur: Weiterlesen
Charlotte Leubuscher war eine Pionierin der Ökonomik. Sie ist die erste habilitierte Nationalökonomin Deutschlands und doch kaum bekannt. Die Universität Siegen benannte ein Gebäude nach ihr und rückt die außergewöhnliche Wissenschaftlerin wieder ins Licht.
Viele nennen es noch immer „das alte Gesundheitsamt“. Doch wer heute am Campus Unteres Schloss der Universität Siegen unterwegs ist, kommt am Charlotte-Leubuscher-Haus vorbei. Dort ist unter anderem die Plurale Ökonomik zu Hause und der Name eine bewusste Entscheidung. Angestoßen hat die Benennung 2018 ein Arbeitskreis, zu dem auch Dr. Svenja Flechtner, Juniorprofessorin für Plurale Ökonomik, gehörte. „Wir suchten eine Persönlichkeit, mit der wir uns identifizieren können“, sagt sie. Und es sei klar gewesen: Dieses Gebäude soll nach einer Frau benannt werden. „Leider gibt es in der Geschichte der Wirtschaftswissenschaften nicht so viele Frauen“, so Svenja Flechtner. Weiterlesen