Für eine dem digitalen Zeitalter angemessene Ausbildung und Lehre in Archivwesen und Geschichtswissenschaft.“ Positionspapier NFDI4Memory

„Das vorliegende Positionspapier ist im Rahmen der ersten „Linking Data|Linking
Communities“-Summer School am Landesarchiv Baden-Württemberg unter dem Thema „Das Beste aus zwei Welten. Digitale Methoden und Use Cases in Archivwesen und Digital History“ entstanden. Unterzeichnet haben Beteiligte der Summer School und Mitglieder des Steering Committees von NFDI4Memory. Das Papier ist an die Unterhaltsträger auf Landes- und Bundesebene gerichtet. Es soll diese für den großen Handlungsbedarf im Bereich Ausbildung bzw. Lehre in Archivwesen und Geschichtswissenschaft mit Blick auf die Herausforderungen bei der Sicherung wie auch der wissenschaftlichen Auswertung des entstehenden digitalen
Kulturerbes sensibilisieren und auf die zu deren Bewältigung notwendigen Mittelaufwüchse aufmerksam machen.“
Vortrag: Die Edertalbahn. Eine schon fast vergessene Verbindung
Von Karl-Heinz Bender und Reimund Neufeld

Donnerstag, 19. Februar 2026, Beginn: 19:00 Uhr
Stadtbücherei Bad Berleburg, Dritter Ort – Bücherei der Zukunft, Poststraße 42, 57319 Bad Berleburg
Eintritt: 3,00 €
Mit dem Zug in die Vergangenheit: Karl Heinz Bender und Reimund Neufeld nehmen ihre Zuhörenden im Vortrag „Die Edertalbahn“ mit ins 19. Jahrhundert und lassen sie in die Geschichte der Edertalbahn eintauchen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 19.02.2026, um 19 Uhr im „Dritten Ort – Bücherei der Zukunft“ in Bad Berleburg statt. Bereits 1861 gab es Pläne für eine Bahnstrecke durch Wittgenstein. Ab 1911 rollte schließlich die Edertalbahn über die Gleise. 70 Jahre später erfolgte die vollständige Einstellung und kurze Zeit später der Rückbau der Strecke. Heute führt der Ederradweg in großen Teilen über die ehemalige Bahnstrecke. In vielen Bildern erzählen Karl Heinz Bender und Reimund Neufeld wie die Bahnstrecke die Landschaft prägte. Der Vortrag ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Wittgensteiner Heimatverein.
Quelle: Stadt Bad Berleburg, Neuigkeit, 6.2.2026
s.a: Weiterlesen
Bekanntmachung der Benutzungsordnung für das Archiv der Stadt Bad Berleburg:
Benutzungsordnung für das Archiv der Stadt Bad Berleburg:

§ 1 Benutzung
Die im Archiv der Stadt Bad Berleburg verwahrten Archivalien können von jedermann benutzt werden, soweit gesetzliche Bestimmungen oder Regelungen der Stadt Bad Berleburg und diese Benutzungsordnung (BO) dem nicht entgegenstehen.
§ 2 Art der Benutzung
(1) Die Benutzung kann erfolgen
a) für dienstliche Zwecke von Behörden und Gerichten,
b) für wissenschaftliche Forschungen,
c) für private Zwecke,
d) für sonstige Zwecke.
(2) Zur Benutzung können nach Ermessen des Archivs
a) Archivalien im Original oder
b) Reproduktionen vorgelegt oder
c) Auskünfte aus den Archivalien gegeben werden.
(3) Benutzer werden archivfachlich beraten, auf weitergehende Hilfen, z.B. beim Lesen älterer Texte, besteht kein Anspruch. Weiterlesen
Video: „Warum Aktenberge Transparenz bedeuten“
„Michael Hollmann ist Archivar mit Leib und Seele und seit 2011 Präsident des Bundesarchivs. Dort landen idealerweise alle Akten, zum Beispiel des Kanzleramtes. So macht das Bundesarchiv Regierungshandeln nachvollziehbar und löst das verfassungsmäßige Grundrecht der deutschen Bürger auf Transparenz ein. Dass das in der Realität nicht immer so reibungslos läuft, erklärt der oberste Hüter der bundesdeutschen Akten im Gespräch mit CORRECTIV-Chefredakteurin Anette Dowideit. CORRECTIV hat kürzlich das Kanzleramt auf die Herausgabe der Akten des Ex-Kanzlers Gerhard Schröder verklagt. Denn das ein ehemaliger Kanzler Akten mitnimmt, um beispielsweise seine Memoiren zu verfassen, ist laut Hollmann ein üblicher Vorgang. Dass diese Akten jedoch danach nicht freigegeben werden, ist hingegen ganz und gar unüblich. Warum die Akten des Bundesarchivs für unsere Demokratie wichtig sind und welche Schönheit der Bürokratie innewohnen kann, erfahren Sie in diesem Gespräch.
Das Gespräch wurde am 28. Januar aufgenommen“
Moderation & Redaktion: Anette Dowideit
Kamera, Ton und Schnitt: Frédéric Gaillard
Produktion: Philipp Schulte
Ausstellung: „25 Jahre, 25 Werke. Die Sammlungen des MGKSiegen“
bis zum 14.6.26

Das Museum für Gegenwartskunst Siegen wurde am 6. Mai 2001 eröffnet und feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Seit einem Vierteljahrhundert bietet das Museum mit seinen Sammlungen, seinem Ausstellungsprogramm und den vielfältigen Bildungsangeboten seinen Besucher*innen stets neue Perspektiven auf die Gegenwartskunst und ihre Geschichte. Weiterlesen
ICA/EGAD veröffentlicht das RiC-Kartenspiel

Photo: Florence Clavaud
Die ICA-Expertengruppe für Archivgutbeschreibung (EGAD) freut sich, das RiC-Kartenspiel vorzustellen – eine interaktive und praxisnahe Methode für Archivarinnen und Archivare, das Konzeptmodell „Records in Contexts“ (RiC) zu verstehen und anzuwenden.
Dieses spielerische Tool wurde für Teams entwickelt und verwandelt komplexe Archivtheorie in eine praktische, kollaborative Erfahrung. Es hilft den Teilnehmenden, Zusammenhänge herzustellen, Beziehungen zu erkunden und RiC in der Praxis zu erleben.
Das RiC-Kartenspiel ist in Englisch und Französisch mit ausführlichen Anleitungen für Spielleiter verfügbar und wird demnächst auch auf Spanisch angeboten.
Das Spiel und weitere Materialien finden Sie hier https://ow.ly/iPPS50Y5sKe
Quelle: ICA, 20. Januar 2026
Anm: Ich würde es gerne auch in deutscher Sprache spielen ……
„Euthanasie“-Morde: Anerkennung als Verfolgte des Nazi-Regimes auch rechtlich verankern!
Das forderte die Lebenshilfe zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar.

Mit einem Kranz am T4-Gedenkort in Berlin erinnerten am 28. Januar Lebenshilfe-Vertreter*innen an die Opfer der NS-„Euthanasie“. Von links: Dagmar Schmidt, MdB und Mitglied im Bundesvorstand der Lebenshilfe, Christian Specht, Selbstvertreter und Mitglied im Landesvorstand der Lebenshilfe Berlin, und Bundesvorsitzende Ulla Schmidt, Bundesministerin a.D. © Lebenshilfe/Peer Brocke
Erst im vergangenen Jahr, 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, wurden die Opfer von „Euthanasie“-Morden und Zwangssterilisierungen als Verfolgte des Nazi-Regimes anerkannt. Dafür hatte sich die Lebenshilfe jahrelang beharrlich eingesetzt. „Nach dem Beschluss des Deutschen Bundestages muss die Anerkennung als Verfolgte nun auch rechtlich verankert werden“, fordert Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D., anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. Weiterlesen
Amtseinführung des NRW-Landesarchivpräsidenten Tobias Herrmann
Vorgestern wurde der neue Präsident des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, Dr. Tobias Herrmann, von Ina Brandes MdL, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Archivwesen, Wissenschaft, Kultur und Politik offiziell in sein Amt eingeführt. Dr. Tobias Herrmann folgt als Präsident des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen auf Dr. Frank Bischoff, der Ende August letzten Jahres in den Ruhestand getreten war.

Ministerin Ina Brandes: „Das Landesarchiv ist das Gedächtnis Nordrhein-Westfalens und leistet einen wichtigen Beitrag, staatliches Handeln nachvollziehbar und transparent zu machen. Mit Dr. Tobias Herrmann begrüßen wir eine Führungspersönlichkeit, die neben den fachlichen Voraussetzungen eine tiefe heimatliche Verbundenheit zu Nordrhein-Westfalen mitbringt. Ich bin überzeugt, dass er das Haus aus der starken gewachsenen Tradition heraus erfolgreich in die Zukunft führt und für die Menschen in unserem Land weiter öffnen wird.“ Weiterlesen
Vortrag: Der Elsoffer Bauernaufstand von 1725
Ein Kampf um Recht und Macht. Von Georg Braun

Donnerstag, 12. Februar 2026 Beginn: 19:00 Uhr
Stadtbücherei Bad Berleburg, Dritter Ort – Bücherei der Zukunft, Poststraße 42, 57319 Bad Berleburg
Eintritt: 3,00 €
Eine Zeitreise 300 Jahre zurück in die Vergangenheit: 1725 sind die Elsoffer Bauern nicht mehr bereit, die hohen Belastungen durch Frondienste und Abgaben hinzunehmen. Es kommt zu einem blutigen Aufstand, der nicht folgenlos für Elsoff bleibt. Georg Braun beleuchtet in seinem Vortrag „Der Elsoffer Bauernaufstand von 1725 – Ein Kampf um Recht und Macht“ am Mittwoch, 19.11.2025, auch die Situation Wittgensteins in den Jahren 1690 bis 1725. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im „Dritten Ort – Bücherei der Zukunft“ in Bad Berleburg. Ein besonderes Augenmerk richtet Georg Braun auf die Rolle des Reichskammergerichts und auf Graf August David, Mitregent auf Schloss Laasphe 1719. Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Wittgensteiner Heimatverein und dem Elsoffer Heimatverein im Rahmen der Reihe „Wittgenstein historisch“ statt.
Literatur: Weiterlesen
VHS-Kurs: Lesen alter Handschriften – Teil 6
ab Mo., 11.02.2026, 19:00 – 20:30 Uhr, 9 Vormittage
Alte Schule Diedenshausen, Johannes.-Althusius-Str. 5, 57319 Bad Berleburg
Klaus Homrighausen, 54,00 €

Wer hat nicht schon einmal auf dem Dachboden oder in Schubladen alte Poesiealben, handschriftliche Kochrezepte oder Briefe gefunden, die er nicht entziffern konnte? Das lernen und üben wir in diesem Kurs. Er vermittelt Kenntnisse in der Sütterlin-Handschrift und deutschen Kurrentschrift. Schriftbeispiele sind Auszüge aus Kirchenbüchern, Prozessen und anderen Gerichtsverfahren, historische Dokumente wie Verträge, Testamente, Urkunden oder auch handschriftliche Tagebücher. Dabei werden auch geschichtliche Hintergründe beleuchtet. Wenn es um Ortsgeschichte geht, sind oft auch Einblicke in die eigene Familiengeschichte möglich.
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Kursinfo

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