Ein Haus voller Geschichte

Ehemalige Bewohnerin zu Gast im LWL-Freilichtmuseum Detmold

Originalaufnahme von Jutta Fick (geb. Stöcker) im Haus Stöcker. Foto: LWL


Das Haus Stöcker, ein Fachwerkhaus aus Burgholdinghausen (Ortsteil von Kreuztal im Kreis Siegen-Wittgenstein), wurde fast 90 Jahre lang von Familie Stöcker bewohnt. Heute steht das Haus im LWL-Freilichtmuseum Detmold und erzählt die Bewohnergeschichte der 1950er bis 60er Jahre. Noch besser als durch das Haus als Ausstellungsobjekt lässt sich die Geschichte von ehemaligen Bewohner:innen erfahren.
Hierzu lädt das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Sonntag (7.6.) ein. Ab 10.30 Uhr wird Jutta Fick, die Tochter der ehemaligen Bewohnerin Annette Stöcker im Haus vor Ort sein, um für Fragen und Gespräche zum Haus Stöcker zur Verfügung zu stehen, in dem sie selbst als Kind wohnte. Sie berichtet von den Herausforderungen, dem Wandel ländlicher Lebensweisen und der Anpassungsfähigkeit seiner ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Quelle: LWL, Pressemitteilung, 2.6.26

VHS-Vortrag: „Heimatgeschichte(n) in der Zeitung. Funktioniert sowas?“

Di., 09.06.2026, 18:00 – 19:30 Uhr, Das neue CAPITOL, Im Herrengarten 8, 57319 Bad Berleburg
Holger Weber, , Redakteur der Siegener Zeitung

Wer hätte gedacht, dass der Wasserturm in Erndtebrück bei seinem Einsturz im Jahr 1977 nicht nur mit Wasser für Lokomotiven, sondern kurioserweise auch mit Limonade gefüllt war? Oder dass ein Arzt aus Laasphe einst als konkretes Vorbild für den weltberühmten Gruselfilm „Frankenstein“ diente?
Einmal im Monat wollen wir uns zu einem modernen Stammtisch zusammensetzen, die perfekte Plattform um uns gegenseitig Themen und Traditionen, Geschichte und Geschichten aus Wittgenstein näherzubringen. Es kann um historische und abenteuerliche, ernste und lustige, spannende und kurzweilige, seriöse und halbseidene Gegebenheiten und Themen gehen. Jeder Abend beginnt mit einem halb- bis maximal einstündigen Vortrag einer Heimatfreundin oder eines Heimatfreundes. Weiterlesen

Siegen-Wittgenstein im Haus der Geschichte NRW:

Bad Berleburg, Bad Laasphe, Wilnsdorf, Siegen und ein Skandal

Das MuseumMobil des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen hat vor genau zwei Jahren in der Stadt Siegen Halt gemacht (Link, Link).

Die Auswahl über die Karte führt zu 2 Ergebnissen:
Rückkehr der Kriegsgefangenen: Eine Jacke und ihre Geschichte
Wir sind Weltmeister: Hidden Champions in Nordrhein-Westfalen

In der Objektgalerie des MuseumMobil finden sich zurzeit folgende Objekte mit dem Bezug zum Kreisgebiet: Weiterlesen

„Die Toten können nicht erzählen, die Überlebenden schon“

Digitales Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Dr. Michaela Vidláková
Dr. Michaela Vidláková wurde 1936 in Prag in eine jüdische Familie geboren. Die Nationalsozialisten deportierten sie zusammen mit ihrer Familie kurz vor ihrem 6. Geburtstag nach Theresienstadt. Die Familie überlebte nur mit Glück.
Altersbedingt kann Michaela Vidláková leider seit letztem Jahr nicht mehr persönlich zu uns nach Siegen kommen. Zusammen mit dem Kreisjugendring Siegen-Wittgenstein und der Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein lädt die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Siegerland daher für Donnerstag, 11.06., um 19 Uhr zu einem Online-Zeitzeugengespräch mit Frau Vidláková via Zoom ein. Die Teilnahme ist kostenfrei und von zu Hause aus möglich. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an cjz.siegen@t-online.de bis zum 04.06.26 ist unbedingt erforderlich. Der Link zur Teilnahme wird erst nach der Anmeldung verschickt. Weiterlesen

Projekt „Juden und Westfalen und Lippe“ abgeschlossen


Das Projekt Juden und Westfalen und Lippe (JuWeL), eine Kooperation vom Verein für Computergenealogie, der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung (WGGF) und dem Landesarchiv NRW Abt. OWL zur Erfassung aller in den Juden- und Dissidentenregistern genannten Personen ist abgeschlossen. Die Freiwilligen bearbeiteten 12.843 Seiten und erstellten 142.093 Personendatensätze, die über die Projektseite recherchierbar sind (s. http://juwel.genealogy.net). Wir danken allen für ihr eindrucksvolles ehrenamtliches Engagement! Weiterlesen

Landesarchiv NRW: Fragen und Anworten zur Entnazifizierung

Hugo Stinnes vor dem Sonderausschuss des Entnazifizierungshauptausschusses des Regierungsbezirks Düsseldorf, Quelle: LAV NRW R, RWB, Nr. 1290 / Carl August Stachelscheid

Für den ersten Einstieg in die Recherche nach Entnazifizierungsakten gibt es seit kurzem eine neue Anlaufstelle. Auf „Fragen und Antworten zur Entnazifizierung“ finden Sie Anhaltspunkte für die Suche nach Ihren Vorfahren. Mehr Informationen zu den Entnazifizierungsakten und dem Vorgang der Entnazifizierung sind auf der Seite „Entnazifizierungsakten“ gebündelt.

Quelle: Landesarchiv NRW, Abt. Rheinland, 22. Mai 2026

s. a. https://www.siwiarchiv.de/nrw-entnazifizierungsakten-online/

In Oberfischbach gibt eine besondere Orgel den Ton an


Die Kirche in Oberfischbach ist schon für sich ein Blickfang. Am Hang des Dörfchens gelegen und 1793 erbaut, prägt sie das Ortsbild bis heute. In ihrem Innern verbirgt sich eine berühmte Orgel, die noch heute mit Freude gespielt wird. Weiterlesen

Gewalttaten als Gefahr für Kultureinrichtungen

Neues Kapitel im SicherheitsLeitfaden Kulturgut (SiLK)

In Anbetracht der zunehmenden weltweiten Auseinandersetzungen, kriegerischen Konflikte und gesellschaftlichen Spannungen zählen „Gewalttaten“ zu den potentiellen Bedrohungen für kulturelle Einrichtungen und damit auch für Archive. Wie die vergangenen Jahre gezeigt haben, werden in kriegerischen Konflikten oder auch bei Sabotagen immer wieder bewusst Kulturgüter ins Visier genommen und vernichtet. Die Kultureinrichtungen in Deutschland sind daher aufgefordert, bei ihrer Notfallplanung neben z. B. Gefahren durch Umwelteinflüsse auch diese Aspekte künftig mit zu bedenken. Weiterlesen