Oesterreich-Ungarns, der Schweiz und Luxemburgs, Berlin 1881

Das Kreisarchiv wurde von einem Kollegen aus der Kreisverwaltung auf diese online verfügbare Publiaktion hingewiesen. Die Ausführungen über die Sieg, die Eder und die Lahn samt deren Zuflüsse sind sehr ausführlich.
Wikipedia-Eintrag zu Gottfried Herbers (1863 – 1953)
Quelle: Gütersloher Jahrbuch Jg. 6 (1897), S. 117 – 149
Dieter Bald hat unlängst einen Wikipedia-Eintrag zu dem im Berleburg tätigen Pfarrer und Wittgensteiner Heimatforscher Gottfried Herbers vorgelegt.
Herbers´ 1893 in Berleburg erschienenen „Beiträge zur Geschichte Wittgensteins“ sind online verfügbar.
LWL-Video-Online: „Glocken übern den Wäldern“ (1955)
„Glocken über den Wäldern“ ist ein Kulturfilm, der das heutige Südwestfalen von der Soester Börde über das Sauerland bis hin zum Siegerland zeigt. Er zeigt das Sauerland der 1950er – im Mittelpunkt steht dabei die Stadt Soest im Herzen der Region. Dieser nennt er die „heimliche Hauptstadt Westfalens“. Von dort aus führt die Reise in die verschwiegene Bergwelt des Sauerlandes. Nahezu verwunschene und märchenhafte Motive dieser ursprünglichen Landschaft zeigen Zinnen bewerte Burgen, Flüsse, Seen und endlose Wälder im Spiel der Jahreszeiten. Thematischen Anschluss an den Siegerlandfilm „Der Eisenwald“ knüpft „Glocken über den Wäldern“ und zeigt die typische Kleinindustrie des Sauerlandes, wie die schwere Arbeit eines Hammerschmiedes oder die schweißtreibende Arbeit der Glockengießer sowie die Arbeit eines Drahtziehers. Die Aufnahmen zeigen aber auch regionaltypische Haus- und Landarbeit werden in den Fokus gerückt. Der Westfälische Verkehrsverband war Auftraggeber der Produktion und setzte den Film vor allem als Werbemitteln ein. Weiterlesen
Online: Hörbuch „Jung-Stilling: Ein Umriß seines Lebens (2025)“
„Jung-Stilling: Ein Umriß seines Lebens“, die Vertonung des gleichnamigen Buches von Prof. Dr. Gerhard Merk. Dieses Hörbuch bietet eine ausführliche, fundierte und angenehm zugängliche Darstellung des Lebens und Wirkens von Johann Heinrich Jung-Stilling.
Eine angenehme und informative Lesung
Das Hörbuch wurde von Frau A. Liebig mit einer ruhigen und klaren Stimme vorgelesen, die das Werk in einer entspannten Atmosphäre erlebbar macht. Mit einer Laufzeit von etwa sechs Stunden ist es die ideale Gelegenheit, mehr über Jung-Stilling zu erfahren – ob unterwegs, zu Hause oder in ruhigen Momenten.
Ein umfassender Einblick in Jung-Stillings Leben

Prof. Gerhard Merk (c) Universität Siegen
Das Buch „Ein Umriß seines Lebens“, verfasst von Prof. Dr. Gerhard Merk, beleuchtet das Leben und Werk eines der bedeutendsten Gelehrten des 18. Jahrhunderts. Die Vertonung lädt dazu ein, die Vielseitigkeit Jung-Stillings als Schriftsteller, Arzt, Ökonom und Pädagoge besser zu verstehen.
Kostenlos verfügbar für alle Interessierten
Das Hörbuch steht Ihnen ab sofort kostenlos unter dem folgenden Link zur Verfügung:
Jetzt anhören“
Quelle: Jung-Stilling-Gesellschaft, 16.1.2025
Online: „Praktische Archivkunde“
„Das übersichtliche Handbuch zu Fragen der Archivtheorie und -praxis ist besonders auf das Berufsbild der Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv, ausgerichtet. Der Leitfaden ist von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen der kommunalen Archivpflege entstanden. Als Handreichung eignet er sich aber nicht nur für die Ausbildung und spätere Tätigkeit von Fachangestellten in Archiven, sondern auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Archiven, die über keine Fachausbildung verfügen. Diese Publikation kann nicht mehr über den Ardey-Verlag bezogen werden, da die 4. Auflage vergriffen ist und der Verlag Ende 2025 seine Buchproduktion eingestellt hat. Ersatzweise findet sich hier ein Download der Publikation.„
VHS-Vortrag: Christenkreuz und Hakenkreuz
Di., 03.03.2026, 18:30 – 20:30 Uhr, 5,00 €
Otto-Reiffenrath-Haus, Bahnhofstr. 1, 57290 Neunkirchen
Dieter Pfau
Das Buch „Christenkreuz und Hakenkreuz“, erschienen im Jahr 2000, ist eine Studie über den Aufstieg der Nationalsozialisten in der Zeit von 1929 bis zum 30. Januar 1933 zur Geschichte des heutigen Kreises Siegen-Wittgenstein.
Die Untersuchung geht der Frage nach, warum die NSDAP in der Stadt und im damaligen Kreis Siegen bei einer großen Zahl der Wählerinnen und Wähler mit wachsender Zustimmung aufgenommen wurde und im Frühsommer 1932 sogar einmal Zustimmungswerte von mehr als fünfzig Prozent erzielte. Ein besonderer Fokus der Untersuchung liegt dabei auf den Methoden und Mitteln nationalsozialistischer Politik und Propaganda, die mehrmals auch in offenen Terror mündeten. Die Gründung der Weimarer Republik – der ersten wirklich parlamentarischen Demokratie in Deutschland, in der auch erstmals die Frauen wählen durften –, beruhte auf einem Basiskompromiss zwischen den republikanischen und national-konservativen politischen Parteien. Als dieser Kompromiss unter den Bedingungen der Weltwirtschaftskrise aufgekündigt wurde, begann der Aufstieg der NSDAP von einer kleinen Splittergruppe zur stärksten politischen Partei. Weiterlesen
Forum „Archive unter Druck“

„Archive und andere Gedächtnisorganisationen geraten zunehmend unter Druck. Sie müssen ihre Aufgaben und ihre Bedeutung in pluralistischen Demokratien immer häufiger erklären und auch verteidigen. Das zeigt sich unter anderem an Debatten zur finanziellen und personellen Ausstattung oder Standort-Diskussionen. Dazu zählen auch politische Debatten und Erwartungen bezüglich der fachlichen Arbeit, zum Beispiel bei inhaltlichen Fragen, was als bewahrenswertes Archivgut gilt und überliefert wird.
Als Einrichtungen, die zur sachgerechten Sammlung, Aufbewahrung und Bereitstellung von Unterlagen verpflichtet sind, sichern Archive einen unverfälschten Blick auf das Originaldokument. Damit leisten sie einen zentralen Beitrag zur Transparenz von Entscheidungen und zur Nachvollziehbarkeit historischen und aktuellen Handelns in demokratischen Gesellschaften. …..“
Auf die diese Veranstaltung in Berlin, an der auch der Arbeitskreis Offene Archive des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare mit seiner „AG Demokratie“ beteiligt ist, weist siwiarchiv sehr gerne. Die Zahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt.
Alle weiteren Informationen hier: https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/blog/archive-unter-druck-einladung-zum-gemeinsamen-forum#no-back
Denkmal für einen Aufklärer:
Die Büste von Johann Heinrich Jung-Stilling in Wuppertal
Wer sich in Wuppertal auf Spurensuche begibt, stößt an gleich zwei Orten auf eine außergewöhnliche Persönlichkeit des 18. Jahrhunderts: Johann Heinrich Jung-Stilling. Als Augenarzt, Sozialreformer, pietistischer Denker und Autor zahlreicher Schriften war er weit mehr als ein Kind seiner Zeit – er war ein Wegbereiter für die Verbindung von Glauben, Aufklärung und praktischer Lebenshilfe. Zwei Büsten in Elberfeld erinnern bis heute an sein Wirken und seine Ideale.
Das erste Denkmal: Eine Büste in der Zentralbibliothek (1929)
Bereits 1929 setzte die Stadt Elberfeld ein Zeichen der Erinnerung. Zur feierlichen Einweihung des neuen Stadtbücherei-Gebäudes in der Kolpingstraße wurde eine Bronzebüste Jung-Stillings im obersten Stockwerk aufgestellt. Gestiftet wurde das Denkmal von mehreren namhaften Persönlichkeiten und Unternehmen der Stadt, darunter Frau Geheimrätin C.A. Jung, Rudolf und Werner von Baum sowie die Firma Schlieper & Baum. Für die künstlerische Ausführung zeichnete der renommierte Bildhauer Ernst Müller-Blensdorf verantwortlich. Weiterlesen
Berufswunsch Historiker*in. Ein Videofilm der Uni Siegen

Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit haben Dr. Jürgen Strothmann und Studierende aus dem Historischen Seminar einen Film zum Studium der Geschichte und dem Beruf „Historiker*in“ u. a. auch im Stadtarchiv Siegen gedreht.
Weiterführende Links:
Video in der Mediathek der Agentur für Arbeit
Quelle: Uni Siegen, News, 29.10.2025
Karajan war kein Automechaniker
Ein Kommentar von Thomas Wolf
Heute weist die Siegener Zeitung auf die Studie Michael Wolffsohns zur NS-Vergangenheit Herbert v. Karajans hin. Er charakterisiert den 1935 in die NSDAP eingetretenen Dirigenten als Opportunisten, dessen antisemitischen Aussagen als „Feld-,Wald- und Wiesensprüche“. Die Studie wurde vom Eliette und Herbert v. Karajan Institut in Salzburg in Auftrag gegeben. Ein fundierte Bewertung der Studie ist erst nach eingehender Lektüre möglich und nötig.
Der Kommentar zielt daher auf etwas anderes ab, dass allerdings bei einer Bewertung der Studie berücksichtigt werden sollte. Denn die Siegener Zeitung bzw. die dpa zitiert den Historiker wörtlich: : „…. Was hätte er machen sollen? Hätte er Automechaniker werden müssen oder sollen? …. “ Und der Siegener Geschichtsinteressierte flüstert nur leise: Fritz Busch – https://www.siwiarchiv.de/?s=Fritz+Busch&submit=Suchen. Es ging also auch anders! Der Hinweis auf den in Siegen geborenen Dirigenten findet sich – warum auch immer – nicht in der Siegener Zeitung.

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